Millionen deutscher single frauen finden keinen mann


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Was soll ich machen. Sagt man dann so. Ich bin Single — das klingt ein bisschen wie die kleine Schwester der Langspielplatte: Und sie hat Glück, dass in ihrer Heimat Bayern die Kennzeichnungspflicht für unverheiratete Frauen — die links zu tragende Schleife am Dirndl — aus der Mode gekommen ist.

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Genauso wie der Bollenhut mit roten Wollkugeln drauf im Schwarzwald, der die Trägerin früher auf den Präsentierteller hievte. Das Gefühl, das so etwas auslösen kann, kann man heute Singleshaming nennen: Peinlich, alle wissen Bescheid.

Warum Frauen ab 30 so schwer „den Richtigen“ finden

Für mich ist der erfundene Freund mitunter die vielleicht unehrlichste, aber dafür einfachste Methode, um als Alleinstehende dem Bedauertwerden zu entkommen. Kann sehr erholsam sein, Wellness geradezu. Mit der Versicherung, dass jemand daheim auf mich wartet, geben sich alle gern zufrieden, es folgt kein Nachbohren der üblichen Art: Warum denn das?

Wie lange schon? Ist das nicht schrecklich an den Wochenenden?


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Und in dem Alter nicht besonders schwierig? Ich bin Ende vierzig. Ist die Wahrscheinlichkeit, auf einen Tiger zu treffen, nicht höher als die, noch mal einen Mann zu finden in diesem Lebensabschnitt? Doch den Tatort finde ich sowieso zum Davonlaufen, und gemeinsames Fernsehgucken gehört ohnehin nicht zu meinen kühnsten Träumen. Was sie da so machen, wenn sie unbeobachtet sind? Darüber wird gerne gerätselt.

Was tun wir Unverpartnerten wirklich, wenn wir unbeobachtet sind? Etwas Unerlaubtes, etwas Einfallsloses, exzessives Onlineshopping mit einem Hauch der Verzweiflung womöglich? Schon aus ökonomischen Gründen. Anders formuliert: Mit Mehrausgaben kann sich ein Single auch einiges an Nerven ersparen. Dass man alleinstehend auch ziemlich vergnügt leben kann, muss man nur leider oft wiederholen.

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Die schlimmste Alleinstellungsfalle von allen ist die Erklärungsmühe, die Rechtfertigungsmühle. Ein Single, zumal, wenn er wie ich weiblich und kinderlos ist, hat auch heute immer noch eine Menge zudringlicher Fragen zu beantworten: Und zudringlich deshalb, weil sie natürlich nicht von wissenden guten Freunden, sondern von flüchtigen Bekannten oder neuen Bekanntschaften stammen, die sich auch nicht gerade gern über den Stand ihrer Beziehung aushorchen lassen möchten.

Einmal möchte ich sie stellen, die Umkehrfragen: Nur schwingt in denen bei näherer Betrachtung stets ein Vorwurf mit. Kurzum, dass man sich einen Forderungskatalog zusammengebastelt hat, den kein Mann erfüllen kann. Zum Beispiel: Nun, sagt Grammer, und es scheint ihm selbst ein wenig peinlich, die Studie habe klar ergeben, dass Männer in erster Linie eine Frau suchen, die nett, verständnisvoll, gesund und attraktiv ist. Zwar wünschen sich die meisten Frauen einen intelligenten Mann, aber umgekehrt kommt die Intelligenz der Frau auf der Wunschliste des Mannes erst an zehnter Stelle, nach den vollen Lippen, der glatten Haut und so weiter.

Eine erfolgreiche Akademikerin kann also auf dem Beziehungsmarkt nicht mit den Dingen punkten, denen sie ihren Erfolg zu verdanken hat: Intelligenz, Durchsetzungsvermögen, hoher Status — alles nicht gefragt. Deshalb wählt auch heute noch die Hälfte aller deutschen Akademiker eine unstudierte, jüngere Frau. Da nun 56 Prozent aller Uniabsolventen weiblich sind, lässt sich leicht ausrechnen: Wenn die Hälfte der schlauen Männer eine junge Doofe heiratet, bleiben für mehr als die Hälfte der schlauen Frauen nur doofe Männer übrig.

Aber warum ist Frauen Intelligenz so wichtig? Weil sich ein Mann theoretisch nach ein paar Minuten Anstrengung und einem Teelöffel Spermien aus dem Staub machen kann. Eine Frau muss damit rechnen, für ein paar Minuten Sex in einer Besenkammer mit neun Monaten Schwangerschaft und 18 Jahren Nachwuchsversorgung zu bezahlen. Deshalb haben Frauen und Männer unterschiedliche Beuteschemata: Aber auf Dauer wollen Frauen die fürsorglichen Typen, die Verlässlichkeit und Langfristigkeit bei der Aufzucht der Kinder gewährleisten. Auch wenn eine Frau eine Affäre mit dem knackigen Klempner riskiert, für die Ehe sucht sie den Versorger und Beschützer.

Deshalb wollen Frauen immer noch tendenziell einen hochgewachsenen Mann und einen mit höherem Status, obwohl sie das logischerweise eigentlich gar nicht mehr bräuchten. Das hat ihn selbst überrascht, denn rein logisch betrachtet müsste es andersrum sein. Aber Grammers Langzeitstudie hat gezeigt: Dann hört sie auf zu suchen, und dann findet sie keinen mehr. Frauen suchen nicht? Ich könnte dem Professor nun von Moni erzählen, 44, Marketingleiterin bei General Electric, die ungelogen jede Skipiste zwischen Aspen und den Alpen, jedes Golfturnier und Luxushotel zwischen München und den Malediven nach verwertbarem Männermaterial abgrast, aber dann doch wieder nur den einen oder anderen Verheirateten für ein, zwei Nächte mitnimmt.

Sie hat garantiert schon mehr als zehn getestet. Oder von Patrizia, 42, einer hyperaktiven, erfolgreichen Immobilienmaklerin, die eine Million im Jahr verdient und das Geld Abend für Abend in Bars, Kinos, Restaurants, in Skiurlaube, Fitnessstudios und Tanzkurse investiert, damit als Dividende irgendwann mal ein Partner rausspringt. Professor Grammer aber bleibt eisern: Nur eben vielleicht nicht den, den sie sich gewünscht hat.

Warum Frauen ab 30 so schwer „den Richtigen“ finden - Vermischtes - Berliner Morgenpost

Dass die Rechtsanwältin den Klempner heiratet, kann nur gut gehen, wenn der erstens nett und fürsorglich und zweitens selbstbewusst genug ist, den Spott über den Bildungsunterschied auszuhalten. Für den Rollentausch braucht es zwei charakterstarke Partner; oder: In Amerika beispielsweise wird mehr über Bildungsgrenzen hinweg geheiratet als bei uns. Kronprinzessin Victoria von Schweden kann unter dem Beifall ihrer künftigen Untertanen ihren Fitnesstrainer heiraten.

Und selbst in Frankreich, das uns Deutschen demografisch und soziologisch eigentlich am nächsten steht, heiratet jeder vierte Mann eine Frau, die besser gebildet ist als er. In Deutschland jeder zehnte. Nur die archaischen deutschen Männer beharren irgendwie darauf, es seien gefälligst die Frauen, die sich ändern und ihre Ansprüche weiter zurückschrauben müssten.

Irgendein arbeitsloser Pole werde sich schon finden. Es sind eher Schauspielerinnen und Entertainerinnen, die bei der Partnerwahl auf Konventionen pfeifen dürfen, wie Nena und ihr zwölf Jahre jüngerer Schlagzeuger oder Iris Berben und ihr zehn Jahre jüngerer Stuntman, aber auch die werden dafür durch die Klatschpresse geschleift. Die gute Nachricht ist: Der Mann ist ein Auslaufmodell, seine Tage sind gezählt. Auch für die moderne Reproduktion brauchen Sie keine Männer mehr.

Beziehungsbremse Autarkie?

Grammer guckt dabei kein bisschen traurig ob seines drohenden Schicksals. Wir werden die Männer noch einige Zeit behalten, auch wenn es hart wird. Wie gesagt, wir müssen das pragmatisch sehen.

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